
22.11.2026 – 04.04.2027
Eröffnung: 22.11.2026, 11:30 Uhr
Museumsquartier Osnabrück
Maskeraden spielen im Werk des deutsch-jüdischen Künstlers Felix Nussbaum (1904–1944) eine besondere Rolle. Sie sind Mittel der Selbstreflexion in Zeiten des Umbruchs und der Versuch, angesichts der zunehmenden Bedrohung durch den Nationalsozialismus die eigene künstlerische Identität zu bewahren.
Die Ausstellung in Osnabrück und der Katalog widmen sich diesem im Werk Nussbaums bisher wenig erforschten Motiv und zeigen seine Maskenbilder in Gegenüberstellung mit Werken von Zeitgenoss*innen, darunter Max Beckmann, James Ensor, Karl Hofer, Emil Nolde und Lea Grundig. Die Präsentation der Werke wird mit vertiefenden kunstwissenschaftlichen Beiträgen zum Thema ergänzt. Sie schlagen eine Brücke zu gesellschafts- und identitätspolitischen Diskursen unserer Gegenwart, in der „Maskierungen“ allgegenwärtig sind.
Museumsquartier Osnabrück
Felix-Nussbaum-Haus
Lotter Straße 2
49078 Osnabrück
Weitere Informationen zur Ausstellung.
Mehr zum Buch Felix Nussbaum finden Sie hier.