Zeitgenössische Kunst

104 Seiten mit 31 schwarzweißen Abbildungen, 13,5 x 21 cm, Broschur

ISBN: 978-3-422-07380-7
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Anne-Marie Bonnet

Was ist zeitgenössische Kunst oder Wozu Kunstgeschichte?

Opaion. Schriften aus dem Kunsthistorischen Institut Bonn Band 2

Noch nie waren moderne und zeitgenössische Kunst medial so präsent wie heute: Das Wechselverhältnis zwischen Kunst, Markt und Museum beschäftigt vor allem Feuilletons und moderne Medien. Doch wer schreibt eigentlich die Kunstgeschichte der Moderne – seit wann und wozu? Diesen Fragen geht das vorliegende Buch nach.
Die Autorin erinnert in dem gut lesbaren Essay an Genese und Wandel einer Ideen-, Wissens- und Institutionengeschichte der Kunst sowie an die sich ändernden Bedingungen ihrer Produktion, Distribution und Rezeption. Tradierte Vorstellungen werden infrage gestellt, ein neuer Blick auf vermeintlich Vertrautes wird geboten. Anhand konkreter Fall- und Werkbeispiele gelingt ein Überblick über die gegenwärtige Verfasstheit der Kunstwelt. Behandelt werden neben bekannten Namen wie Gerhard Richter, Marina Abramović, Damien Hirst oder Tino Sehgal auch viele noch unbekannte und jüngere Künstler, geht es doch im Buch auch darum zu zeigen, dass Relevanz nichts mit Marktwert zu tun hat.

English

Never before have Modern and Contemporary Art been so present in the media as today: The changing relationship between art, the art market and museums features regularly in both the art press and modern media. But who actually writes the history of Modern Art – how long have they been doing so, and for what purpose? The present book pursues these questions.

In this well-written and readable essay, the author recalls the genesis and transformation of a history of ideas, knowledge and institutions in relation to art, as well as of the conditions for art’s production, distribution and reception. Traditional ideas are questioned, while a new look at the seemingly familiar is offered. Using specific cases and examples of works, Bonnet succeeds in providing an overview of the current internal structure of the art world. In addition to well-known names, such as Gerhard Richter, Marina Abramović, Damien Hirst and Tino Sehgal, she also discusses many still unknown and younger artists. Nevertheless, the book also intends to show that relevance has nothing to do with market value.