Kunstwissenschaft / Kunsttheorie

293 Seiten mit 20 farbigen und 90 schwarzweißen Abbildungen; 17 x 24 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-422-07028-8
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Martin Hirschboeck

Florentinische Palastkapellen unter den ersten Medici-Herzögen (1537-1609)

Verborgene Orte frommer Selbstdarstellung und konfessioneller Identität

Italienische Forschungen des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut

Herausgegeben von Alessandro Nova und Gerhard Wolf

I Mandorli, Band 12

Die Medici und zahlreiche der ihnen nahe stehenden Patrizier errichteten im Laufe des 16. Jahrhunderts in ihren Florentiner Stadtpalästen aufwendig ausgestattete Kapellen. Neben ihrer Funktion als Andachtsräume waren sie Prestigeobjekte einer elitären Gesellschaft, die geprägt war von der Konsolidierung des jungen Medici-Herzogtums.
Im Zentrum des Buches stehen die komplexen Bildprogramme der Kapellen der Mediciresidenzen mit Meisterwerken von Agnolo Bronzino, Giorgio Vasari und Benvenuto Cellini. Exemplarische Untersuchungen zu den Kapellen der höfischen Elite führen an einige der verborgensten Orte der Florentiner Kunstgeschichte.
Eingehende Bildanalysen, bislang unbeachtete Quellen und Visitationsberichte zeigen auf, wie der soziopolitische Kontext auf faszinierende Weise Eingang in die bildkünstlerischen Kapellenausstattungen und ihre vielschichtige Ikonographie fand. Neue Formen der Spiritualität und ein neues adeliges Selbstverständnis erwiesen sich dabei als Motor für künstlerische Kreativität.

English

Chapels in the Medici palaces and for Florence's courtly elite were designed with masterpieces of complex imagery by artists such as Bronzino, Vasari and Cellini.