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744 Seiten mit 202 farbigen und 29 schwarzweiß Abbildungen, 19,5 x 26 cm, Leinen mit Schutzumschlag;
ISBN: 978-3-422-07260-2
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ISBN: 978-3-422-05004-4

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Material, Technik, Ästhetik und Wissenschaft der Farbe 1750-1850

ISBN: 978-3-422-05004-4

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Annik Pietsch

Material, Technik, Ästhetik und Wissenschaft der Farbe 1750-1850

Eine produktionsästhetische Studie zur ›Blüte‹ und zum ›Verfall‹ der Malerei in Deutschland am Beispiel Berlin

Kunstwissenschaftliche Studien Band 179

Die Studie beschäftigt sich mit den tiefgreifenden Veränderungen von Materialien und Techniken der Malerei sowie den Verschiebungen ästhetischer und wissenschaftlicher Vorstellungen zur Farbe zwischen 1750 und 1850. In dieser Zeitspanne ist ein Bruch mit der Tradition festzustellen, der dazu geführt hat, dass die Gemälde nicht nur eine Vielfalt an Maltechniken und -materialien aufweisen, sondern auch ungewöhnliche Alterungsschäden offenbaren.

Annik Pietsch untersucht, ob Interdependenzen zwischen den Schadensphänomenen und den Topoi, zwischen Praxis und Diskurs bestehen. Sie verfolgt den Übergang von einer handwerklich orientierten über eine wissenschaftlich reflektierte zu einer autonomiebetonten Malpraxis und zeichnet die Umwertung von Kolorit und Maltechnik von reinen Mitteln der Darstellung zu herausragenden Ausdrucksmöglichkeiten der Malerei nach. Die Autorin bündelt ihre Kompetenzen als Restauratorin, Biochemikerin und Kunsthistorikerin in der Studie, die Theorie und Praxis auf fruchtbare Weise verbindet.

English

This study focuses on the profound changes of painting materials and techniques as well as the shift in aesthetic and scientific concepts of color between 1750 and 1850. In this period, we see a break in the tradition, after which paintings not only showed a great variety of painting techniques and materials, but also unusual damage from ageing.


Annik Pietsch examines whether interdependencies exist between the phenomena of the damage and the topoi, between practice and discourse. She traces the transition from a craft-oriented painting practice to a scientifically reflected one and on to an emphasis on autonomy. This process involves the re-evaluation of coloring and painting techniques, which are transformed from a means of representation to prominent forms of painterly expression. The author has combined her competences as a restorer, biochemist, and art historian to conduct a study that connects theory and practice in a compelling way.