Ausstellungskataloge

272 Seiten mit 290 farbigen und 24 schwarzweißen Abbildungen, 20,1 × 25 cm, Klappenbroschur

ISBN: 978-3-422-07471-2
Preis: 29,80 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

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Stefanie Heckmann (Hrsg.), Daniel F. Herrmann (Hrsg.), Thomas Köhler (Hrsg.)

Eduardo Paolozzi

Lots of Pictures – Lots of Fun

Katalog zur Ausstellung in der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur vom 9. Februar bis 28. Mai 2018

Mit Beiträgen von Hal Foster, Stefanie Heckmann, Daniel F. Herrmann, Thomas Köhler, Beth Williamson und Jon Wood

Der schottische Bildhauer und Graphiker Eduardo Paolozzi (1924–2005) war Mitbegründer der britischen PopArt. Bereits in den 1950er Jahren sorgte er mit innovativen Collagen, in die er Bildmotive aus Populärkultur und Werbung integrierte, für Aufsehen – und schrieb fortan Kunstgeschichte. Seine international erfolgreichen, irritierenden Werke bewegen sich häufig an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und bezeugen sein Interesse an Wissenschaft und Technik. Mit ausgefallenen künstlerischen Verfahren wie Siebdruck oder Sampling forderte er nicht nur die ästhetischen Konventionen seiner Zeit heraus. Die Graphiken und Skulpturen zeigen auch seine intensive Suche nach einer Ikonographie der Konsum- und Industriegesellschaft.
Ausstellung und Katalog schließen unmittelbar an die vielgerühmte PaolozziSchau in der Londoner Whitechapel Gallery an. Im Fokus dieses Bandes stehen Paolozzis experimentelle Werkphasen der fünfziger bis siebziger Jahre sowie sein produktiver Aufenthalt in West-Berlin von 1974/75.

English

The Scottish sculptor and graphic artist Eduardo Paolozzi (1924–2005) was a co-founder of British Pop Art. In the 1950s he was already causing sensations with innovative collages in which he integrated pictorial motifs from popular culture and advertising – and he wrote art history from then on.

His internationally successful and sometimes perplexing works frequently teeter on the edge between man and machine, testifying to his interests in science and technology. Using unusual artistic methods like silkscreen printing or sampling, he challenged more than just the aesthetic conventions of his time. His graphics and sculptures also show Paolozzi’s intensive search for an iconography of a consumer and industrial society.