Neuerscheinungen

344 Seiten mit 210 farbigen und 30 schwarzweißen Abbildungen, 19 x 27 cm, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-422-07348-7
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Achim Riether

Johann Andreas Wolff

Zeichenkunst in München um 1700

Katalog zur Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne
vom 5. Mai bis 17. Juli 2016

Maßgeblich gefördert von der Ernst von Siemens Kunststiftung

Zum 300. Todestag von Johann Andreas Wolff (1652–1716) zeigt die Staatliche Graphische Sammlung München Werke des Meisters. Der reich bebilderte Ausstellungskatalog ermöglicht die Entdeckung seiner brillanten, hochvirtuosen Zeichenkunst. Wolff war als kurfürstlicher Hofmaler in München und fürstbischöflicher Maler in Freising tätig. Ab etwa 1680 fertigte er Gemälde für sakrale und profane Bauten in Süddeutschland und Österreich. Prominentes Beispiel ist seine Mitwirkung an der neuen Ausstattung der Münchner Residenz unter Kurfürst Max Emanuel. Zudem schuf Wolff Vorlagen für Kunsthandwerker und Bildschnitzer sowie für Thesenblätter und Kalender, entwarf Deckengemälde, ephemere Triumphalbauten und Heilige Gräber.

Von den über 100 erhaltenen Zeichnungen Wolffs verwahrt die Graphische Sammlung annähernd 60 Blätter. Darunter finden sich Vorzeichnungen für kleinformatige Kabinettbilder und monumentale Altargemälde ebenso wie sein Selbstbildnis, Stammbuchblätter oder Entwürfe für Deckengemälde in enormem Format. Hinzu kommt ein reicher Fundus an Arbeiten seiner Schüler. Dieser Bestand an Handzeichnungen eines Meisters und seiner Werkstatt ist für die Epoche des deutschen Barock einmalig.

English

The Staatliche Graphische Sammlung München will be showing the works of Johann Andreas Wolff (1652–1716) to commemorate the 300th anniversary of the death of this master. The richly illustrated exhibition catalogue makes possible the discovery of his brilliant, highly virtuoso drawing style. Wolff was employed as an electoral court painter in Munich and as the prince-bishop’s painter in Freising. Around 1680 he began producing paintings for both sacred and secular buildings in South Germany and Austria. A prominent example is his collaboration on the new interior design for the Munich residence under Elector Max Emanuel. Moreover, Wolff created prototypes for artisans and wood carvers as well as for thesis prints and calendars. He designed ceiling paintings, ephemeral triumphant buildings and graves for saints.