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Neuerscheinungen

Empfehlungen

Edna St. Vincent Millay
Myanmar
Eine Geschichte der Berliner Museen in 227 Häusern

Ernst Osterkamp

Dorothee Schäfer (Hg.), Wolfgang Stein (Hg.), Uta Weigelt (Hg.)

Katrin Hiller von Gaertringen, Hans Georg Hiller von Gaertringen

Edna St. Vincent Millay

Edna St. Vincent Millay (1892–1950) war die lyrische Stimme des Jazz Age. In den zwanziger und dreißiger Jahren besaß die »amerikanische Sappho« den Status eines Stars. Ihre Gedichtbände gelangten auf die Bestsellerlisten. Nach einem skandalträchtigen Leben verstarb die große Dichterin der Liebe und Meisterin des Sonetts jedoch in Einsamkeit. Ernst Osterkamp zeichnet den Lebensweg
der unkonventionellen Lyrikerin nach und erläutert die Bedeutung ihrer Poesie im Spannungsfeld von Traditionsbewusstsein und Modernität.

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Myanmar

Der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des Museum Fünf Kontinente in München vereinigt neueste Ergebnisse zu Geschichte und Gegenwartskultur bis hin zu modernsten Entwicklungen in der Kunstszene des Landes. Lange Zeit unter dem Namen Burma bekannt, führte das Land wegen seiner politischen Isolation ein Leben im Schatten der beliebten Reiseziele Asiens. Ethnologische Schwerpunkte wie Buddhismus, Kunsthandwerk, Erzählkultur und die Kunst des Puppentheaters bilden das Hauptgewicht des hochwertig ausgestatteten Buches über den Vielvölkerstaat Myanmar. Weil die Region mittlerweile ein Schauplatz rasanter Veränderungen ist, können in dem Band Autoren aus unterschiedlichsten Forschungsbereichen spannende Einblicke in die wirtschaftliche, politische und geostrategische Bedeutung des »neuen Tigerstaates am Irrawaddy« bieten. Damit wird das Buch zu einem hochaktuellen »Myanmar-Handbuch« im besten Sinne. Kulturinteressierte, Fachleute und Reisende werden [...]

Eine Geschichte der Berliner Museen in 227 Häusern

Der erste Gesamtüberblick über die Museumsgeschichte Berlins versammelt alle 227 Häuser: vom Alten Museum bis zum Zeughaus, von archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen bis zu Naturkunde- und Technikmuseen, von der höfischen Kunstkammer des 16. Jahrhunderts bis zum Computerspielemuseum. Die beiden Kunsthistoriker Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertringen richten dabei ihr Augenmerk besonders auf die Entstehungsgeschichte, Sammlungspolitik und Architektur.
Der chronologische Aufbau des prächtig illustrierten Buches nach den Jahren der Eröffnung erschließt ungeahnte Zusammenhänge und rückt auch Museen ins Blickfeld, die heute in Vergessenheit geraten sind: Haben Sie gewusst, dass es in dieser Stadt einmal ein Kolonialmuseum, ein Museum für Meereskunde und ein Museum für Leibesübungen gab? Warum Ausstellungsräume im 19. Jahrhundert farbig, im 20. Jahrhundert weiß waren? Auf welchem Weg [...]