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Neuerscheinungen

Empfehlungen

Hieronymus Boschs Erbe
Spaces
Mark Twain

Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hg.), Tobias Pfeifer-Helke (Hg.)

Marina Gärtner

Paul Ingendaay

Hieronymus Boschs Erbe

Katalog zur Ausstellung im Kupferstich-Kabinett im Dresdener Residenzschloss vom 19. März bis 15. Juni 2015


Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmen sich in einer einzigartigen Ausstellung dem facettenreichen Nachleben der Kunst Hieronymus Boschs. Bereits zu seinen Lebzeiten ließen sich unzählige Künstler von Boschs Bildwelten inspirieren. Ihre Werke überraschen durch ungewöhnliche Kompositionen, bizarre Motive und eine überbordende Phantastik. Zeichnungen und Graphiken ebenso wie Gemälde, Kleinskulpturen und kunstgewerbliche Objekte thematisieren Tugenden, Todsünden, Visionen, Träume und veranschaulichen die Bedeutung boschesker Gestalten, Monster, Dämonen und Mischwesen in vielfältigen Bereichen des künstlerischen Wirkens. In kreativ-schöpferischer Weise setzten sich Künstler wie Pieter Bruegel d. Ä., Jacques Callot, David Teniers oder Battista Dossi mit den Konflikten ihrer Zeit auseinander und schufen die eigenwilligsten Werke, die nicht nur die [...]

Spaces

Abseits etablierter Galerien und großer Museen brodelt es. Täglich eröffnen neue Kunsräume in Hinterhäusern, leerstehenden Gebäuden oder Privatwohnungen. Manche dieser Räume bleiben jahrzehntelang bestehen, andere sind temporär angelegt oder wandern von Stadt zu Stadt.
»SPACES« präsentiert diese subkulturelle Entwicklung und versammelt die Räume und Projekte in einem Städteguide: ein Führer für alle Reisenden, die einen Blick in die Ateliers und auf die Experimentierbühnen der zeitgenössischen Kunst werfen möchten und gern durch unbekannte Stadtviertel streifen. Graphisch reduzierte Stadtkarten und ein Register dokumentieren den Standort der Spaces und dienen der geographischen Orientierung. Zusätzlich ergänzen Interviews mit Initiatoren und Künstlern das herausragend gestaltete Buch, das 166 Kunsträume aus 28 Städten vorstellt.

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Mark Twain

Mark Twain (1835–1910), Autor von »Tom Sawyer & Huckleberry Finn«, war und ist der beliebteste amerikanische Klassiker. Aber wie erwirbt man sich die Zuneigung eines ganzes Volkes, wie wird man ein lebender Mythos? Paul
Ingendaay folgt den Spuren des extrovertierten Allrounders, der seine Karriere als Druckerlehrling begann und als Dampferlotse den Mississippi befuhr. Später war er Goldgräber, Journalist, Erzähler von Humoresken und Reisebildern, Vortragsredner, gefeierter Romanschriftsteller und sein eigener Verleger. Twain hatte schwere persönliche Verluste zu verkraften; doch solange er atmete, galt für diesen gewitzten Mann der Satz, mit dem er auf ein dunkles Gerücht der Medien seiner Zeit reagierte: Die Nachricht von seinem Ableben sei »stark übertrieben«.

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