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Empfehlungen

Architektur ferner Welten
Konrad Klapheck
Eine Geschichte der Berliner Museen in 227 Häusern

Marc Bonner

Siegried Gohr (Hg.), Isabel Siben (Hg.)

Katrin Hiller von Gaertringen, Hans Georg Hiller von Gaertringen

Architektur ferner Welten

Im Zentrum der Monographie über Santiago Calatrava (*1951) steht die Rolle seiner Architektur als Mittlerin zwischen Medienwelten und Mensch. Der renommierte spanische Architekt verschmilzt in seinem OEuvre Bauwerk und Skulptur zu einer phantastischen Formensprache. Deshalb werden seine Gebäude als Objekte der Grenzüberschreitung in verschiedenen Medienformaten aufgegriffen, von Werbung für exquisite Autohersteller und für Mode bis zur Verwertung in Computerspielen, der Musikbranche, Science-Fiction und Dokumentarfilmen. Wie ein Scharnier verbindet die Architektur reale und fiktive Alltagswelten miteinander. Die Studie analysiert das Wechselspiel der Architektur Calatravas und ihrer medialen Rezeption, die vornehmlich mittels Fotografie und Film auf den Betrachter einwirkt.

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Konrad Klapheck

Konrad Klapheck (* 1935) hat sich seit den 1960er Jahren eine Motivwelt
erschlossen, die eigentlich dem Alltag entstammt: Gegenstände wie Näh-und
Schreibmaschinen, Schuhe, Bügeleisen oder Fahrräder wurden von ihm isoliert und monumentalisiert. Er begab sich damit in die Tradition des Surrealismus, den er jedoch neu interpretierte, ganz im Zeitgefühl der 60er Jahre, als die Pop Art die Welt von Werbung und Konsum als kunstwürdig entdeckte. Die Dinge entfalten bei Klapheck ein seltsames Eigenleben, können bedrohlich oder geheimnisvoll wirken. Manchmal schimmern erotische Stimmungen durch die glänzenden Oberflächen hindurch. Der Betrachter kann Phantasien und Assoziationen in reicher Fülle entwickeln. Ausstellung und Katalog stellen das gesamte, 54 Motive umfassende graphische Werk von Konrad Klapheck vor. Es entstand zwischen 1960 und 2007 und enthält [...]

Eine Geschichte der Berliner Museen in 227 Häusern

Der erste Gesamtüberblick über die Museumsgeschichte Berlins versammelt alle 227 Häuser: vom Alten Museum bis zum Zeughaus, von archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen bis zu Naturkunde- und Technikmuseen, von der höfischen Kunstkammer des 16. Jahrhunderts bis zum Computerspielemuseum. Die beiden Kunsthistoriker Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertringen richten dabei ihr Augenmerk besonders auf die Entstehungsgeschichte, Sammlungspolitik und Architektur.
Der chronologische Aufbau des prächtig illustrierten Buches nach den Jahren der Eröffnung erschließt ungeahnte Zusammenhänge und rückt auch Museen ins Blickfeld, die heute in Vergessenheit geraten sind: Haben Sie gewusst, dass es in dieser Stadt einmal ein Kolonialmuseum, ein Museum für Meereskunde und ein Museum für Leibesübungen gab? Warum Ausstellungsräume im 19. Jahrhundert farbig, im 20. Jahrhundert weiß waren? Auf welchem Weg [...]