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Empfehlungen

Sep Ruf 1908 - 1982
Architektur ferner Welten
Eine Geschichte der Berliner Museen in 227 Häusern

Irene Meissner

Marc Bonner

Katrin Hiller von Gaertringen, Hans Georg Hiller von Gaertringen

Sep Ruf 1908 - 1982

Sep Ruf zählt unbestritten zu den bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. Mit eleganten leichten, transparenten Bauten wie dem Deutschen Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel 1958 (mit Egon Eiermann) oder  seinem Kanzlerbungalow in Bonn prägte er nicht nur die deutsche Nachkriegsmoderne, sondern auch das Bild der jungen Bonner Republik in der Weltöffentlichkeit. Manche seiner Meisterwerke wie die Akademie in Nürnberg blieben nahezu unbekannt, andere wie die Neue Maxburg in München – von Nikolaus Pevsner international gewürdigt – fanden in einem eher konservativen Umfeld nicht die ihnen zustehende Anerkennung. Irene Meissners Buch stellt Rufs Gesamtwerk erstmals umfassend vor, bewertet seine Bauten neu und ordnet sie in ihren architekturgeschichtlichen Kontext ein.

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Architektur ferner Welten

Im Zentrum der Monographie über Santiago Calatrava (*1951) steht die Rolle seiner Architektur als Mittlerin zwischen Medienwelten und Mensch. Der renommierte spanische Architekt verschmilzt in seinem OEuvre Bauwerk und Skulptur zu einer phantastischen Formensprache. Deshalb werden seine Gebäude als Objekte der Grenzüberschreitung in verschiedenen Medienformaten aufgegriffen, von Werbung für exquisite Autohersteller und für Mode bis zur Verwertung in Computerspielen, der Musikbranche, Science-Fiction und Dokumentarfilmen. Wie ein Scharnier verbindet die Architektur reale und fiktive Alltagswelten miteinander. Die Studie analysiert das Wechselspiel der Architektur Calatravas und ihrer medialen Rezeption, die vornehmlich mittels Fotografie und Film auf den Betrachter einwirkt.

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Eine Geschichte der Berliner Museen in 227 Häusern

Der erste Gesamtüberblick über die Museumsgeschichte Berlins versammelt alle 227 Häuser: vom Alten Museum bis zum Zeughaus, von archäologischen und kunsthistorischen Sammlungen bis zu Naturkunde- und Technikmuseen, von der höfischen Kunstkammer des 16. Jahrhunderts bis zum Computerspielemuseum. Die beiden Kunsthistoriker Hans Georg und Katrin Hiller von Gaertringen richten dabei ihr Augenmerk besonders auf die Entstehungsgeschichte, Sammlungspolitik und Architektur.
Der chronologische Aufbau des prächtig illustrierten Buches nach den Jahren der Eröffnung erschließt ungeahnte Zusammenhänge und rückt auch Museen ins Blickfeld, die heute in Vergessenheit geraten sind: Haben Sie gewusst, dass es in dieser Stadt einmal ein Kolonialmuseum, ein Museum für Meereskunde und ein Museum für Leibesübungen gab? Warum Ausstellungsräume im 19. Jahrhundert farbig, im 20. Jahrhundert weiß waren? Auf welchem Weg [...]