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Neuerscheinungen

Empfehlungen

Édouard Vuillard
Hieronymus Boschs Erbe
Spaces

Ralph-Miklas Dobler

Staatliche Kunstsammlungen Dresden (Hg.), Tobias Pfeifer-Helke (Hg.)

Marina Gärtner

Édouard Vuillard

Katalog zur Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne vom 15. April bis 28. Juni 2015


Édouard Vuillard (1868–1940) ist heute als Mitglied der Künstlergruppe der Nabis (hebr. Propheten) bekannt, die eine symbolistische Bildsprache und ein neues Farbverständnis entwickelten, das sich zunehmend von der Gegenständlichkeit entfernte. Vuillard setzte sich intensiv mit der Lithographie auseinander und schuf ein unverwechselbares druckgraphisches OEuvre, das heute vor allem mit der Folge »Paysages et intérieurs« von 1899 verbunden wird. Am Beginn stehen schwarzweiße Lithographien, von denen einige als Programmzettel im Theater Verwendung fanden; Vuillard engagierte sich in den 1890er Jahren in der avantgardistischen Theaterszene von Paris, deren Aufführungen mitunter skandalträchtige Ereignisse waren. Diese ersten lithographischen Arbeiten lassen erahnen, wie sich der [...]

Hieronymus Boschs Erbe

Katalog zur Ausstellung im Kupferstich-Kabinett im Dresdener Residenzschloss vom 19. März bis 15. Juni 2015


Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden widmen sich in einer einzigartigen Ausstellung dem facettenreichen Nachleben der Kunst Hieronymus Boschs. Bereits zu seinen Lebzeiten ließen sich unzählige Künstler von Boschs Bildwelten inspirieren. Ihre Werke überraschen durch ungewöhnliche Kompositionen, bizarre Motive und eine überbordende Phantastik. Zeichnungen und Graphiken ebenso wie Gemälde, Kleinskulpturen und kunstgewerbliche Objekte thematisieren Tugenden, Todsünden, Visionen, Träume und veranschaulichen die Bedeutung boschesker Gestalten, Monster, Dämonen und Mischwesen in vielfältigen Bereichen des künstlerischen Wirkens. In kreativ-schöpferischer Weise setzten sich Künstler wie Pieter Bruegel d. Ä., Jacques Callot, David Teniers oder Battista Dossi mit den Konflikten ihrer Zeit auseinander und schufen die eigenwilligsten Werke, die nicht nur die [...]

Spaces

Abseits etablierter Galerien und großer Museen brodelt es. Täglich eröffnen neue Kunsräume in Hinterhäusern, leerstehenden Gebäuden oder Privatwohnungen. Manche dieser Räume bleiben jahrzehntelang bestehen, andere sind temporär angelegt oder wandern von Stadt zu Stadt.
»SPACES« präsentiert diese subkulturelle Entwicklung und versammelt die Räume und Projekte in einem Städteguide: ein Führer für alle Reisenden, die einen Blick in die Ateliers und auf die Experimentierbühnen der zeitgenössischen Kunst werfen möchten und gern durch unbekannte Stadtviertel streifen. Graphisch reduzierte Stadtkarten und ein Register dokumentieren den Standort der Spaces und dienen der geographischen Orientierung. Zusätzlich ergänzen Interviews mit Initiatoren und Künstlern das herausragend gestaltete Buch, das 166 Kunsträume aus 28 Städten vorstellt.

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