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Neuerscheinungen

Empfehlungen

Myanmar
So gesehen
Renaissance Love

Dorothee Schäfer (Hg.), Wolfgang Stein (Hg.), Uta Weigelt (Hg.)

Ossian Ward

Jeanette Kohl (Hg.), Marianne Koos (Hg.), Adrian Randolph (Hg.)

Myanmar

Der Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung des Museum Fünf Kontinente in München vereinigt neueste Ergebnisse zu Geschichte und Gegenwartskultur bis hin zu modernsten Entwicklungen in der Kunstszene des Landes. Lange Zeit unter dem Namen Burma bekannt, führte das Land wegen seiner politischen Isolation ein Leben im Schatten der beliebten Reiseziele Asiens. Ethnologische Schwerpunkte wie Buddhismus, Kunsthandwerk, Erzählkultur und die Kunst des Puppentheaters bilden das Hauptgewicht des hochwertig ausgestatteten Buches über den Vielvölkerstaat Myanmar. Weil die Region mittlerweile ein Schauplatz rasanter Veränderungen ist, können in dem Band Autoren aus unterschiedlichsten Forschungsbereichen spannende Einblicke in die wirtschaftliche, politische und geostrategische Bedeutung des »neuen Tigerstaates am Irrawaddy« bieten. Damit wird das Buch zu einem hochaktuellen »Myanmar-Handbuch« im besten Sinne. Kulturinteressierte, Fachleute und Reisende werden [...]

So gesehen

Die zeitgenössische Kunst ist undogmatisch, vielfältig und unterliegt thematisch weder einem vorab definierten Kanon, noch ist sie regional zu verorten. Doch welche Möglichkeiten haben wir als Betrachter dann jenseits einer Kategorie der Beliebigkeit, wollen wir das Schaffen der Künstler von heute beurteilen?

Ossian Ward hat reinen Tisch gemacht und sich, befreit von allen tradierten Betrachtungsweisen, einen neuen frischen Blick auf das gesamte Spektrum der Gegenwartskunst erlaubt und dabei innovative Zugänge geschaffen. Er öffnet unseren Blick in acht Kapiteln auf ein neues System einer crossmedialen Klassifizierung mit Kategorien wie »Kunst als Unterhaltung«, »Kunst als Konfrontation «, »Kunst als Spektakel«, »Autobiographische Kunst«, »Meditative Kunst«, »Politische Kunst« und anderen mehr. Arbeiten, die dem Betrachter rätselhaft bleiben würden, erhalten so ein plausibles Deutungsmuster. Zum besseren [...]

Renaissance Love

Dass Liebe keineswegs blind, sondern im Gegenteil überaus visuell ist, weshalb gerade die bildende Kunst Liebe entflammen kann – diese Einsicht geht auf Leonardo da Vinci zurück. Mit »Renaissance Love« liegt nun erstmals ein  Essayband vor, in dem sich internationale Spezialisten explizit der gegenseitigen Durchdringung von Kunst und Liebe in der italienischen Renaissance widmen.

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