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320 Seiten mit 212 farbigen und 55 schwarzweißen Abbildungen, 21 × 28 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-422-07424-8
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Käthe Kollwitz und Berlin

Eine Spurensuche

Hrsg. von Kathleen Krenzlin für das Bezirksamt Pankow von Berlin

Begleitbuch zur Ausstellung in der Galerie Parterre Berlin vom 5. Juli bis 24. September 2017, in Zusammenarbeit mit dem Käthe Kollwitz Museum Köln und der Akademie der Künste Berlin

Die ernsten, ausdrucksstarken Werke der Malerin, Bildhauerin und Graphikerin Käthe Kollwitz (1867–1945) sind, vielfach in Auflagendrucken wie Publikationen reproduziert, ungemein populär. Umso erstaunlicher ist, dass Lebensumstände, Begegnungen, ja ganze biographische Stationen einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts weitgehend im Dunkeln liegen.
Dieser Band, der kein klassischer Katalog sein will, stellt nicht allein ausgewählte Exponate der gleichnamigen Ausstellung in opulenten Bildstrecken vor, etwa Druckgraphiken mit Bezug zu Berlin oder den berühmten »Weberzyklus «. Vielmehr ergründen wunderbar lesbare Beiträge ihre künstlerische Findungsphase, fangen den Zeitgeist ein, erfassen ihre bemerkenswert liberale, emanzipierte Haltung, ihre politischen Ambitionen, aber auch beschwerliche Erlebnisse. Die Autoren widmen sich in reich illustrierten Essays Kollwitz’ Leben in der Weißenburger Straße 25, erhellen dank umfänglicher Recherchen ihren Alltag in Prenzlauer Berg oder ihr Verhältnis zur Sowjetunion – Themen, die bisher nicht oder nur marginal verhandelt wurden.

Mit Beiträgen von Michael Bienert, Eugen Blume, Elke Linda Buchholz, Thomas Flierl, Annett Gröschner, Alexander Haeder, Kathleen Krenzlin, Anke Matelowski, Ulrike Möhlenbeck, Gudrun Schmidt, Jens Semrau, Andreas Teltow, Ralf S. Werner, Sonya Winterberg und Yury Winterberg.

English

Widely reproduced in edition prints and publications, the serious, powerfully expressive works of the painter, sculptor and graphic artist Käthe Kollwitz (1867–1945) are immensely popular. It is all the more astonishing that large gaps still remain about the circumstances, encounters, and even entire biographical stages in the life of one of the most important artists of the 20th century.

Not only does this volume introduce select exhibits of the eponymous exhibition in opulent reproductions, its wonderfully readable essays explore Kollwitz’ artistic phase of self-discovery, capture the spirit of the time, and record her remarkably liberal, emancipated attitudes and political ambitions, but also her arduous experiences. In richly illustrated essays, the authors dedicate themselves to the life Kollwitz led at Weißenburger Straße 25. They elucidate both the artist’s day-to-day existence in Prenzlauer Berg as well as her relationship to the Soviet Union – themes that have not, or have only marginally, been treated until now.