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Die Zeitschrift für Kunstgeschichte wird neu organisiert: Deutscher Kunstverlag und Zentralinstitut für Kunstgeschichte kooperieren

Der Deutsche Kunstverlag und das Zentralinstitut für Kunstgeschichte etablieren gemeinsam ein neues Organisationsmodell für die Zeitschrift für Kunstgeschichte. Gemäß einer gerade abgeschlossenen Vereinbarung wird die Redaktion der Zeitschrift ab Januar 2021 am Zentralinstitut für Kunstgeschichte angesiedelt sein. Der Deutsche Kunstverlag und das Zentralinstitut für Kunstgeschichte finanzieren die Redaktion gemeinsam. 

In Rahmen des neuen Organisationsmodells können künftig alle kunsthistorischen Institute und Forschungseinrichtungen in Deutschland sowie die drei Auslandsinstitute in Florenz, Paris und Rom eine Vertreterin oder einen Vertreter in den Beirat der Zeitschrift entsenden. Der Beirat schlägt neue Herausgeberinnen und Herausgeber vor und wählt erstmals im Dezember 2020 ein fünfköpfiges Gremium,
das ab dem kommenden Jahr die Herausgeberschaft übernehmen soll. Ein 2023 einsetzendes Rotationsmodell sieht vor, dass jährlich eine Person im Herausgebergremium ersetzt wird.

 Die 1932 gegründete Zeitschrift für Kunstgeschichte ist eines der renommiertesten Publikationsmedien der Kunstgeschichte. Die von unabhängigen Gutachterinnen und Gutachtern geprüften wissenschaftlichen Beiträge werden in Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch veröffentlicht. Die Zeitschrift erscheint vier Mal jährlich in gedruckter und seit 2018 auch in digitaler Form.

„Die Zeitschrift für Kunstgeschichte ist offen für das gesamte Spektrum kunstgeschichtlicher und bildwissenschaftlicher Themen, Methoden und Theorien. Angesichts der aktuellen Erweiterung der Disziplin und ihrer gleichzeitigen Spezialisierung soll sie ein gemeinsames Forum der Präsentation und Diskussion von Ideen und Ergebnissen sein,“ sagt Ulrich Pfisterer, Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte.

„Es ist uns gelungen, ein zukunftsorientiertes Organisationsmodell zu finden, das die Zeitschrift maßgeblich im Fach verankert und gleichzeitig für eine institutionelle Anbindung sorgt. Mit dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte haben wir einen wichtigen Partner an unserer Seite und wir freuen uns darauf, die Zeitschrift gemeinsam in dieser Form neu aufzustellen,“ sagt Pipa Neumann, Editorial Director des Deutschen Kunstverlags.

 

Katja Richter

Katja Richter wird Editorial Director des Deutschen Kunstverlags und des Fachbereichs Arts bei De Gruyter

PRESSEMITTEILUNG

Katja Richter wird Editorial Director des Deutschen Kunstverlags und
des Fachbereichs Arts bei De Gruyter

Berlin/München, 20. November 2020

Katja Richter übernimmt ab dem 1. Januar 2021 die Verlagsleitung des Deutschen Kunstverlags und des Fachbereichs Arts bei De Gruyter. Als Editorial Director tritt sie die Nachfolge von Pipa Neumann an, die sich entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen.

Die Kunsthistorikerin und promovierte Betriebswirtin Pipa Neumann kehrte im Oktober 2018 zu De Gruyter zurück, wo sie von 2010 bis 2013 bereits als Director Controlling tätig war. Zusammen mit dem von ihr aufgebauten Team hat sie die strategischen Entwicklungen des Deutschen Kunstverlags und des Fachbereichs Arts bei De Gruyter vorangetrieben. Dazu zählte die programmübergreifende organisatorische Neuausrichtung. Sie hat zahlreiche wichtige Publikationen akquiriert und die Weichen für das 100-jährige Jubiläum des Deutschen Kunstverlags im Jahr 2021 gestellt.

Katja Richter, promovierte Kunsthistorikerin, kam nach einem Volontariat beim Deutschen Kunstverlag und langjähriger Tätigkeit für den Akademie Verlag 2012 als Redaktionsleiterin des Allgemeinen Künstlerlexikons zu De Gruyter. Sie baute den Fachbereich Arts auf und entwickelte nach der Integration des Akademie Verlages eines der führenden, international anerkannten kunstwissenschaftlichen Programme. Zuletzt als Senior Acquisitions Editor Arts hat sie zahlreiche neue Reihen und Titel konzipiert, wichtige Kooperationen abgeschlossen und sich für die Weiterentwicklung digitaler Angebote eingesetzt.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Katja Richter eine sehr erfahrene Verlagsfrau und langjährige Kollegin in die Funktion der Programmleiterin befördern konnten. In ihrem neuen Verantwortungsbereich wird Katja Richter die Arbeit von Pipa Neumann weiterführen und dabei sowohl neue verlegerische Akzente setzen als auch den konsequenten Programmausbau weiter vorantreiben. Pipa Neumann danke ich herzlich für ihre zielgerichtete strategische Arbeit bei der Neuaufstellung unserer kunstwissenschaftlichen Portfolios“, so Till Meinert, Vice President Arts & Architecture bei De Gruyter.

 

 

 

Deutscher Kunstverlag/De Gruyter Arts

Nicole Schwarz

Communications

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De Gruyter verlegt seit 270 Jahren erstklassige wissenschaftliche Werke. Der weltoffene internationale Verlag hat seinen Hauptsitz in Berlin und verfügt über weitere Standorte in Boston, Beijing, Basel, Wien, Warschau und München. De Gruyter veröffentlicht jährlich über 1.300 neue Buchtitel und mehr als 900 Zeitschriften in den Bereichen Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Medizin, Mathematik, Technik, Computerwissenschaften, Naturwissenschaften und Recht und hat zudem eine breite Palette an digitalen Medien sowie Open-Access-Publikationen in seinem Angebot. Zu der Verlagsgruppe gehören die Imprints De Gruyter Akademie Forschung, Birkhäuser, De Gruyter Mouton, De Gruyter Oldenbourg, De Gruyter Saur, Düsseldorf University Press, Deutscher Kunstverlag (DKV), Jovis Verlag und der Verlagsdienstleister Sciendo. www.degruyter.com

Der Deutsche Kunstverlag blickt nunmehr auf eine fast einhundertjährige Tradition zurück. Als Kunstbuch- sowie Wissenschaftsverlag umfasst das Programm alle Bereiche der Kunst, Architektur, Fotografie, Denkmalpflege, Archäologie, des Designs und Kunsthandwerks. Von Ausstellungskatalogen, Dissertationen über Jahrbücher oder Kunstführer bis zu Monographien und Museumsführern bietet der Verlag ein breites Spektrum für alle kulturell Interessierten. Wissenschaftliche Reihen, wichtige Standardwerke und renommierte Periodika profilieren das Programm. Seit Januar 2018 ist der Deutsche Kunstverlag Imprint bei De Gruyter. www.deutscherkunstverlag.de

 

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