Neuerscheinungen

136 Seiten mit 53 farbigen und 3 schwarzweißen Abbildungen, 16,6 x 24 cm, Klappenbroschur

ISBN: 978-3-422-07451-4
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Die Malerei ist weiblich

Friederike Juliane von Lisiewska – Die Werke des Staatlichen Museums Schwerin

Katalog zur Ausstellung des Staatlichen Museums Schwerin / Ludwigslust / Güstrow in der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin vom 21. September bis 31. Dezember 2017

Herausgegeben von Dirk Blübaum und Tobias Pfeifer-Helke für das Staatliche Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow

Mit Beiträgen von Bärbel Kovalevski und Tobias Pfeifer-Helke

Friederike Juliane von Lisiewska (1769–1856) war eine der wenigen Frauen im 18. Jahrhundert, die an der Berliner Kunstakademie studierten und sich zeitlebens der Malerei verschrieben. Anlass für die Kabinettausstellung des Staatlichen Museums Schwerin sind Fund und Erwerb ihres frühesten Selbstporträts. Erstmalig werden ihr OEuvre, insbesondere ihre fein nuancierten Bildnisse, sowie ihr familiäres Umfeld beleuchtet.
Der Katalog wartet mit überraschenden Einsichten zum Leben der Künstlerin auf, zeigt Friederike als ambitionierte und gut vernetzte Malerin und stellt ihre Werke aus dem Bestand des Museums vor. Mit Blick auf die Beteiligung von Frauen an den Ausstellungen der Berliner Akademie wird ein Panorama der Kunstproduktion in Preußen entfaltet. Vor dem Hintergrund der Zugehörigkeit Friederikes zur berühmten Malerdynastie Lisiewski entsteht das Bild einer selbstsicheren, sich ihrer Tradition und ihres Könnens bewussten Künstlerin. Nicht zuletzt offenbaren die abgedruckten Briefe Erhellendes über den Alltag der Malerin. Damit schließt der Band eine wichtige Lücke in der nach wie vor zu wenig bekannten Geschichte
von Künstlerinnen.

English

Friederike Juliane von Lisiewska (1769–1856) was one of the few women in the 18th century who studied at the Berlin Academy of Arts and also devoted herself to a career in painting throughout her life. The discovery and acquisition of her earliest self-portrait led to this catalogue produced by the Staatliche Museum Schwerin.

This volume offers surprising insights into the life of the artist, showing Friederike to be an ambitious and well-networked painter. Against the background of Friederike’s familial ties to the well-known Lisiewski dynasty of painters, an image of a self-assured artist emerges, who was conscious of both her tradition and her skill. Interestingly, the letters now published reveal illuminating facts about the painter’s everyday life. The book closes an important gap in the history of women artists about whom we still know too little.