Berlin / Potsdam

368 Seiten mit 203 farbigen und 87 schwarzweißen Abbildungen, 22 x 28 cm, Broschur
ISBN: 978-3-422-07316-6
Preis: 49,00 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

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Die Galerie des 20. Jahrhunderts in Berlin 1945–1968

Für die Nationalgalerie und das Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, hrsg. von Christina Thomson und Petra Winter.

Eine Publikation des Landes Berlin und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Mit Beiträgen von Hanna Strzoda, Christina Thomson, Petra Winter, Alexander Jannasch und mit einem Bestandsverzeichnis

Die Geschichte der Berliner »Galerie des 20. Jahrhunderts« nimmt in den Monaten nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Anfang. Um den Verlust an Werken der »Entarteten Kunst« aufzuwiegen, unterstützte der Magistrat nach 1945 gezielt Ankäufe moderner und zeitgenössischer Kunst. Der Galerie kam beim kulturellen Wiederaufbau somit ein besonderer Stellenwert zu. Auch die spätere Teilung der Stadt Berlin bestimmte die Historie der Galerie und die zuweilen provisorische Unterbringung der Sammlung an verschiedenen  Orten. Heute steht ihre ungewöhnliche Entwicklung stellvertretend für eine der spannungsreichsten Phasen in der deutschen Museums- und Zeitgeschichte. Mit rund 1800 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Graphiken aus den Jahren 1910 bis 1968 ist die Sammlung in vorliegendem Band erstmals vollständig erfasst. Eine opulente Bildstrecke präsentiert hochkarätige Werke deutscher Künstler und internationaler Meister – von Beckmann, Dix, Schlemmer, Kirchner, Baumeister und Uhlmann bis zu Munch, Picasso, Kandinsky, Klee, Rothko und Bacon. Die einstigen Bestände der »Galerie des 20. Jahrhunderts« sind nun in der Neuen Nationalgalerie und im Kupferstichkabinett zu bewundern.

English

The history of Berlin’s “Gallery of the 20th Century” traces its beginnings to the months after World War II. In order to make up for the loss of works deemed “Degenerate Art,” the Magistrat supported specific
purchases of Modern and Contemporary Art after 1945. As a result, the gallery took on special significance during cultural reconstruction. The later division of Berlin also determined the history of the gallery, and the occasionally provisional accommodations of the collection housed at various locations. Today, its unusual development represents one of the most suspenseful phases in both contemporary history and the history of German museums. The collection, comprised of approximately 1800 paintings, sculptures, drawings and graphic arts from 1910 to 1968, has been fully documented in this volume for the first time. An opulent photographic layout presents high-caliber works by German artists and international masters – spanning from Beckmann, Dix, Schlemmer, Kirchner, Baumeister and Uhlmann to Munch, Picasso, Kandinsky, Klee, Rothko and Bacon. The former inventory of the “Gallery of the 20th Century” can now be admired at the Neue Nationalgalerie and at the Kupferstichkabinett.