Malerei / Skulptur

256 Seiten mit 21 farbigen und 95 schwarzweißen Abbildungen, 17 x 24 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-422-07328-9
Preis: 49,90 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

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Nico Kirchberger

Schau(spiel) des Okkulten

Die Bedeutung von Mesmerismus und Hypnotismus für die Bildende Kunst im 19. Jahrhundert

Kunstwissenschaftliche Studien Band 186

Entgegen einer weitverbreiteten Annahme existierte bereits lange vor der Moderne eine intensive künstlerische Beschäftigung mit okkulten und esoterischen Themen. Visionen, Fern- und Hellsehen, Tischerücken, paranormale Erscheinungen und unzählige weitere Phänomene, die mit dem Mesmerismus zusammenhängen, übten von Beginn an eine unglaubliche Faszination auf Künstler aus.


Mit dieser Arbeit liegt erstmals eine kunsthistorische Untersuchung zu Mesmerismus und Hypnose in der bildenden Kunst von 1775 bis 1912 vor. Eingebettet in die Disziplinen der Naturwissenschaften, der Medizin- und Philosophiegeschichte sowie der Literaturwissenschaft werden in Fallstudien Werke von Künstlern wie Daniel Nikolaus Chodowiecki, Franz Xaver Messerschmidt, Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld, Carl Gustav Carus, Max Klinger, James Tissot, Alfons Mucha und Albert von Keller beleuchtet.

 

English

Contrary to a widespread assumption, an intensive artistic preoccupation with occult and esoteric subjects existed long before the modern era. Visions, the ability to see into the future and clairvoyance, moving tables, paranormal appearances and innumerable other phenomena, which are associated with Mesmerism, have always held incredible fascination for artists.
This work represents the first art historical examination of Mesmerism and hypnosis in the fine arts from 1775 to 1912. Anchored in the disciplines of the natural sciences, the history of medicine and the history
of philosophy, as well as literary studies, works by artists such as Daniel Nikolaus Chodowiecki, Franz Xaver Messerschmidt, Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld, Carl Gustav Carus, Max Klinger, James Tissot, Alfons Mucha and Albert von Keller are illuminated in case studies.