Malerei / Skulptur

320 Seiten mit 260 farbigen Abbildungen, 24 x 32 cm, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-422-07327-2
Preis: 32,00 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

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Andreas Strobl (Hrsg.)

Rudolf von Alt

Genial, lebhaft, natürlich und wahr. Der Münchner Bestand und seine Provenienz

Katalog zur Ausstellung der Staatlichen Graphischen Sammlung München in der Pinakothek der Moderne vom 23. Juli bis 11. Oktober 2015

Mit Beiträgen von Meike Hopp, Christiane Schachtner und Andreas Strobl

Gefördert durch die Ernst von Siemens Kunststiftung

Rudolf von Alt (1812–1905) ist einer der bekanntesten österreichischen Künstler des 19. Jahrhunderts. Der Bestand der Staatlichen Graphischen Sammlung München, der bedeutendste außerhalb Österreichs, wurde bislang nicht umfassend präsentiert. Neben außergewöhnlich detaillierten Aquarellen aus allen Schaffensphasen bietet er zahlreiche Skizzen, die einen unmittelbaren Einblick in die Arbeitsweise des Künstlers ermöglichen. Ein großer Teil dieser Werke stammt aus dem Eigentum der Tochter des Künstlers. Weitere wichtige Aquarelle befanden sich in Wiener Privatbesitz, darunter auch später beschlagnahmte jüdische Sammlungen.

Ein von der Arbeitsstelle für Provenienzforschung in Berlin gefördertes Projekt untersuchte die Herkunft der 617 Zeichnungen und Aquarelle, die 1959 »aus ehemaligem NS-Besitz« an die Graphische Sammlung überwiesen worden waren. Der Katalog dokumentiert den Bestand und die Ergebnisse der Provenienzforschung.

 

English

Rudolf von Alt (1812–1905) is one of the most well-known Austrian artists of the 19th century. The inventory of his work at the Staatliche Graphische Sammlung in Munich, the most important outside Austria, has not been extensively presented until now. In addition to extremely detailed watercolors painted throughout all of his creative periods, von Alt made numerous sketches, which allow for immediate insights into the working methods of the artist. A large number of these works originated from the artist’s daughter’s estate. Further important watercolors were found in Viennese private collections, including Jewish collections that were later confiscated.

A project supported by the Arbeitsstelle for Provenienzforschung in Berlin examined the origins of the 617 drawings and watercolor paintings that had been transferred to the Graphische Sammlung in 1959 “from a former National Socialist collection.” The catalogue documents the inventory and the findings of provenance research.