Malerei / Skulptur

424 Seiten mit 665 farbigen Abbildungen, 24 x 30 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-422-07408-8
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Julius Echter. Patron der Künste

Konturen eines Fürsten und Bischofs der Renaissance

Hrsg. von Damian Dombrowski und Markus Maier unter Mitarbeit von Fabian Müller

Katalog zur Ausstellung im Martin von Wagner Museum, Würzburg, vom 25. Juni bis 24. September 2017

Nie zuvor wurde die Kunst der Echterzeit so umfassend dargestellt wie in dieser Würzburger Ausstellung. Der Katalog veranschaulicht, wie Würzburg den Anschluss an die internationale Renaissance fand – in Form von Gemälden, Druckgraphiken, Miniaturen, Zeichnungen, Münzen, Skulpturen, Bauplastik, Möbeln, Tapisserien, Büchern, Partituren, Goldschmiedekunst, Waffen, Briefen und anderen Originaldokumenten. Renommierte Autoren geben den aktuellen Forschungsstand wieder und präsentieren neue Erkenntnisse. Über 40 Jahre, von 1573 bis 1617, regierte der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn Stadt und Land und hat diese Region mehr geprägt als jede andere Herrscherpersönlichkeit vor oder nach ihm. Echter baute seine Residenzstadt um, errichtete auf seinem Territorium rund 300 Kirchen, förderte bildende Künste und Musik, erneuerte das Bildungswesen, sammelte Kunstwerke und Bücher. Der Entfaltung höfischer Repräsentation stand Echters gegenreformatorischer Eifer gegenüber; Ausgangspunkt und Ziel seines Handelns blieben immer religiös motiviert. Aus der Doppelrolle als Bischof und Herzog ergab sich ein oft widersprüchliches, aber einzigartiges kulturelles Profil.

English

The art of the Echter period has never before been so extensively represented as in this exhibition in Würzburg. The catalogue illustrates how Würzburg was able to tie into the international Renaissance – in the form of paintings, prints, miniatures, drawings, coins, sculpture, architectural sculpture, furniture, tapestries, books, musical scores, goldsmiths’ work, weapons, letters and other original documents.

For more than 40 years, from 1573 to 1617, Julius Echter von Mespelbrunn, the prince-bishop of Würzburg, ruled the town and countryside, influencing this region more than any other ruling personality before or after him. Echter rebuilt the town that formed his royal seat, had around 300 churches constructed in his territory, supported the fine arts and music, reformed the education system, and collected works of art and books. The development of courtly representation went hand-in-hand with Echter’s zeal for the Counter-Reformation, because the starting point and goals of his actions always remained religiously motivated.