Kunstwissenschaft / Kunsttheorie

208 Seiten mit 33 farbigen und 99 schwarzweißen Abbildungen, 19,5 x 26 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-422-07285-5
Preis: 52,00 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

DKV Titel sind über den De Gruyter Webshop erhältlich.

Hauke Horn

Die Tradition des Ortes

Ein formbestimmendes Moment in der deutschen Sakralarchitektur des Mittelalters

Kunstwissenschaftliche Studien Band 171

Wir gratulieren unserem Autoren:

Hauke Horn von der Abteilung Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist für seine Dissertation „Die Tradition des Ortes. Ein formbestimmendes Moment in der deutschen Sakralarchitektur des Mittelalters“ mit dem renommierten Romanik-Forschungspreis 2014 ausgezeichnet worden.


Anknüpfend an den kulturwissenschaftlichen Diskurs über Erinnerung wird im vorliegenden Band erstmals die Bedeutsamkeit der Tradition des Ortes für den mittelalterlichen Kirchenbau im deutsch-römischen Kaiserreich untersucht.
Mit dem Trierer Dom und seiner Liebfrauenkirche, dem Magdeburger Dom und dem ehemaligen Essener Münster werden exemplarisch Sakralbauten analysiert, deren historischer und architektonischer Rang, aber auch deren Forschungsgeschichte eine ebenso aussagekräftige wie differenzierte Auseinandersetzung mit der Tradition des Ortes ermöglichen. Die gewonnenen Ergebnisse tragen nicht nur zum Verständnis der jeweiligen Bauten bei, sondern eröffnen auch neue Perspektiven auf die Baukultur des Mittelalters und die Methoden ihrer Erforschung.

English

Taking up the cultural studies discourse about remembrance, the present volume is the first to examine the role that a site's tradition played on German medieval church building during the Holy Roman Empire. Including the Cathedral of Trier and its Church of Our Lady, the Cathedral of Magdeburg and the former Essen Minster, exemplary sacral buildings are analyzed whose historical and architectural stature, but also research histories initiate a meaningful, yet subtly differentiated discussion about the tradition of these locations. The results obtained not only contribute to our understanding of the respective buildings, they also open new perspectives on the building culture of the Middle Ages and on the methods used for this research.