Kunstwissenschaft / Kunsttheorie

416 Seiten mit 324 schwarzweißen Abbildungen; 21 x 28 cm, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-422-06970-1
Preis: 88,00 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

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Jörg Stabenow , Alessandro Nova (Hrsg.), Gerhard Wolf (Hrsg.)

Die Architektur der Barnabiten

Raumkonzept und Identität in den Kirchenbauten eines Ordens der Gegenreformation 1600-1630

Italienische Forschungen des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut

Herausgegeben von Alessandro Nova und Gerhard Wolf

Vierte Folge, Band VIII

Der in Mailand beheimatete Orden der Barnabiten war im ausgehenden 16. und beginnenden 17. Jahrhundert einer der kreativsten Akteure der italienischen Sakralarchitektur, der mit seinen prominenten Kirchenbauten ein breites Spektrum innovativer Raumkonzepte erprobte. Prägend für die Baupraxis der Barnabiten und ihrer Architekten, wie Lorenzo Binago (1554-1629) und Giovanni Ambrogio Mazenta (1565-1635), war der enge Kontakt zum Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo, einem der einflussreichsten Kirchenpolitiker der Gegenreformation.
Ausgehend von den Kirchen Sant’Alessandro in Mailand, San Salvatore und San Paolo Maggiore in Bologna sowie San Carlo ai Catinari in Rom wird die architektonische Gesamtleistung des Ordens analysiert. Dabei gilt das besondere Interesse der räumlichen Umsetzung geistlicher Reformziele im Kontext der Gegenreformation und der Selbstdarstellung eines kollektiven Auftraggebers in seinen Bauten.

English

The Order of the Barnabites, under the influence of Carlo Borromeo and his prominent churches, experimented with innovative church architecture in Milan, Bologna and Rome.