Amtliche Führer der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

64 Seiten mit 42 meist farbigen Abbildungen; 13 x 19 cm, Broschur
ISBN: 978-3-422-03094-7
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Ernst Badstübner , Günther Wölfing , Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten (Hrsg.)

Kloster Veßra

Amtlicher Führer der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten

Mit einem Beitrag von Helmut-Eberhard Paulus

Im Südwesten Thüringens, im Zentrum des Henneberger Landes, liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung das ehemalige Prämontratenserkloster Veßra. Schon von weitem ist die Klosteranlage mit dem markanten doppeltürmigen Westbau der Kirche erkennbar.

Der heute noch von Mauern umgürtete ca. sechs Hektar große Klosterhof birgt mit der Ruine der Klosterkirche St. Marien das bedeutendste romanische Baudenkmal im Gebiet zwischen Rennsteig, Grabfeld und Rhön. Es zeugt mit den übrigen Klosterbauten, zu denen unter anderem noch die Torkirche, die Klausur und ein Rest des Kreuzgangs zählen, auch heute von der größten, monastischen Einrichtung der Region in Mittelalter und früher Neuzeit, denn Veßra war jahrhundertelang das Hauskloster der (Fürst)grafen von Henneberg, der bis 1583 hier herrschenden Dynastie. Nach vierhundertjähriger Nutzung als landesherrliche bzw. staatliche Domäne und zuletzt als Sitz einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft bekam Kloster Veßra 1975 mit dem Einzug des Agrarhistorischen Museums, seit 1990 des Hennebergischen Museums, wieder eine kulturelle Funktion, die mit der von 1544 bis 1573 erfolgten Säkularisation verloren gegangen war. Der Führer gliedert sich in einen geschichtlichen Abriss, eine Bestandsbeschreibung, die künstlerische Würdigung der Anlage sowie einen Rundgang. Als Ergänzung treten Zeittafeln und Lagepläne sowie zahlreiche Abbildungen hinzu.