Sachsen-Anhalt

32 Seiten mit 12 farbigen und 2 schwarzweißen Abbildungen, 17,4 x 11,6 cm, Broschur
ISBN: 978-3-422-02300-0
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St. Ulrici in Sangerhausen

Straße der Romanik

Die seit der Reformation als evangelische Pfarrkirche dienende Ulrichskirche in Sangerhausen am südlichen Harzrand gehörte seit dem 12. Jahrhundert als Klosterkirche zu einem Frauenkonvent. Welchem Orden dieses angehörte ist nicht zweifellos geklärt, fest steht aber die Gründung eines Zisterziensernonnenstiftes an St. Ulrici im Jahr 1265, das nach seinem Sinn den Kirchenbau mit spitzbogigem Kreuzgratgewölbe prägte. Die tonnengewölbten, zweijochigen Querhausarme sind für den deutschen Raum eine außergewöhnliche Seltenheit. Meisterwerke der Bronzegießerkunst sind die Glocken aus dem 14., 15. und 17. Jahrhundert, die teilweise mit Reliefs reich verziert und auch musikalisch sehr hochwertig sind.