Niedersachsen

72 Seiten mit 29 farbigen und 8 schwarzweißen Abbildungen sowie ein farbiger Grundriss, 12 x 20 cm, Broschur
ISBN: 978-3-422-02068-9
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Hans Jakob Meier , Maria Keibel-Maier

Kloster Walkenried

Baukunst der Zisterzienser

Aktueller Kunstführer zum Kloster Walkenried, das seit 2006 eines der größten und innovativsten Klostermuseen Europas beherbergt

Am Südharzrand liegt das ehemalige Kloster Walkenried. Neben den hoch aufragenden und weithin sichtbaren Kirchenruinen ist der überwiegende Teil seiner gotischen Klausur erhalten geblieben. Hier befindet sich heute das Zisterzienser-Museum Kloster Walkenried. 1129 als dritte Zisterzienserniederlassung auf deutschem Boden gegründet, zählte das Kloster während seiner Blütezeit im hohen Mittelalter zu den reichsten Norddeutschlands. Durch Kaiser Otto IV. initiiert und gefördert, wurde bereits 1209 mit dem gotischen Neubau, einem der modernsten und größten Sakralbauten des damaligen Herzogtums Sachsen, begonnen. An Größe und Bautechnik war die überragende wirtschaftliche und politische Bedeutung Walkenrieds abzulesen, das keine 70 Jahre nach Gründung zu einem Klosterkonzern herangewachsen war. Als Wahrzeichen präsentiert sich seit je her der kurz vor 1300 fertig gestellte und hallenartig erweiterte doppelte Kreuzgang. Das Lapidarium, das in die Dauerausstellung »Der weiße Konzern« integriert ist, beherbergt bedeutende Walkenrieder Architekturfragmente und Werksteine, auch aus dem Bereich der klösterlichen Wasserversorgung.

English

The former Cistercian monastery Walkenried in the Harz Mountains, founded 1129, was one of the wealthiest abbeys in northern Germany with one of the most modern and largest Gothic churches at the time in Saxony. The surviving buildings today house the Cistercian Museum.