Graphik / Zeichnung

192 Seiten mit 21 schwarzweißen Abbildungen, 21,6 × 24 cm, Hardcover

ISBN: 978-3-422-07484-2
Preis: 24,90 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

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Margit Bröhan (Hrsg.)

Walter Leistikow

Briefe von 1889 bis 1908

Erschlossen und kommentiert von Sabine Meister

145 Briefe des Malers, darunter 54 bisher unveröffentlichte, in privaten und öffentlichen Archiven entdeckte Schriftstücke, zeichnen ein facettenreiches Bild von Leistikows Leben und Wirken. Seine Schreiben an berühmte Zeitgenossen wie Gerhart Hauptmann, Theodor Wolff, Harry Graf Kessler, Edvard Munch und Richard Dehmel entführen in das kulturelle Treiben Berlins und offenbaren vergnügliche, nachdenkliche sowie alltägliche Begebenheiten. Neben den vollständig abgedruckten und kenntnisreich kommentierten Briefen rundet ein Kunstbericht Walter Leistikows von 1896 mit kritischen Überlegungen zum Berliner Ausstellungswesen die Edition ab. Margrit Bröhan schildert in ihrem Essay begleitend den regen künstlerischen Austausch zwischen Paris und Berlin. Indem sich namhafte deutsche Malerinnen und Maler wie Max Liebermann, Walter Leistikow und Dora Hitz an den Ausstellungen der Pariser Secession beteiligten, trugen sie maßgeblich zur Gründung der Berliner Bewegung bei. Sabine Meister ergründet pointiert Walter Leistikows Leben als Freund, Künstler und Netzwerker.

English

This is the first comprehensive publication of selected letters by Walter Leistikow. It covers the years 1889–1908. More than 130 letters by the painter, including 47 that have not been previously published, and papers discovered in private archives, sketch out a multifaceted portrait of Leistikow’s life and works. His texts to well-known contemporaries, such as Edvard Munch, Theodor Wolff, Harry Graf Kessler, Gerhart Hauptmann and Richard Dehmel, transport the reader into the cultural hustle and bustle of Berlin, disclosing enjoyable as well as ordinary events.

In addition to the letters, which are reprinted in their entirety and knowledgeably annotated, the edition offers an essay about the active artistic exchange between Paris and Berlin. One such focus is placed on the Secession in Paris, founded in 1890. Well-known German painters, including Max Liebermann,Walter Leistikow and Dora Hitz, participated in these exhibitions – experiences that substantially contributed to the Berlin Secession. Walter Leistikow’s graphics that were published in the Berlin Secession catalogues enhance this volume of letters.