Aktuelles

Theresa Holler

Jenseitsbilder

Dantes Commedia hat die Jenseitsvorstellung der Menschen in Italien massiv geprägt. Doch wie reagierten die Künstler auf Dantes imaginäre Bilderwelt für ihre visuelle Konstruktion des Weltgerichts? Anhand von Wandbildzyklen, die von Giotto bis Signorelli reichen, zeigt die [...]

Marie-Louise Monrad Møller

Dahls Norwegen

Anfang des 19. Jh. erkannte J.C. Dahl (1788-1857) das politische Potential der Landschaftsmalerei. Fest verankert im diskursiven Umfeld der europäischen Kulturelite trug er von Dresden aus zur nationalen Identitätsstiftung seines Heimatlandes Norwegen bei. Wenig bekannt blieb, [...]

Johan Holten (Hrsg.), Mathias Listl (Hrsg.)

(Wieder-)Entdecken

Die Kunsthalle Mannheim beschäftigt sich anlässlich der Eröffnung des neuen Museumskomplexes 2018 intensiv mit den Auswirkungen des Nationalsozialismus auf das Haus. Dauerausstellung und Katalog beleuchten den permanenten Verlust von über 500 Werken im Zuge der Beschlagnahmungen „entarteter Kunst" 1937, aber auch die 1933 durchgeführte Propaganda-Ausstellung, die am Anfang der nationalsozialistischen Hetzkampagnen gegen die moderne Avantgarde steht. Das Buch zeichnet darüber hinaus die Lebenswege von fünf jüdischen Familien aus Mannheim nach, die als Stifter dem Museum trotz Flucht und Vertreibung auch nach 1945 verbunden blieben. Die komplizierte Suche nach sogenannter NS-Raubkunst wird nachvollziehbar – und auch die Anstrengungen des Museums, begangenes Unrecht aufzudecken und möglichst wieder gut zu machen.

Einblicke in die spannenden Recherchen der Provenienzforschung

Rekonstruktion der von den Nationalsozialisten zerschlagenen Moderne-Sammlung der Kunsthalle Mannheim

Würdigung der Jüdischen Mäzene des Museums