Aktuelles

56 Seiten mit 25 farbigen und 5 schwarzweißen Abbildungen, 19 x 25 cm, Hardcover

ISBN: 978-3-422-07449-1
Preis (inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten): 19,90 € (D)

AGB und Verbraucherinfo | Lieferzeit

Grisebach GmbH (Hrsg.)

Mary Bauermeister – Momento Mary

Katalog zur Ausstellung in der Villa Grisebach, Berlin, vom 21. Juni bis 26. August 2017

Mit einem Interview zwischen Mary Bauermeister und Julia Voss

Text: Deutsch/Englisch

Der Katalog zur gleichnamigen Ausstellung zeigt 15 ausgewählte Werke von Mary Bauermeister (*1934) aus den Jahren 1958 bis heute. Bauermeister gilt inzwischen als eine der zentralen deutschen Nachkriegskünstlerinnen. Spätestens zu Beginn der 60er Jahre etablierte sich Bauermeister mit ihrem Umzug nach New York und durch Ankäufe renommierter Museen als internationale Künstlerin. Ihre Arbeiten befinden sich unter anderem im Guggenheim Museum und im Museum of Modern Art in New York sowie dem Museum Ludwig in Köln.

 Unter den Exponaten sind sowohl frühe raumgreifende Installationen wie „Howevercall“ (1964), ihre charakteristischen Steinwirbel, die mikrokosmischen Linsenkästen sowie in der Tradition der Arte Povera stehende Licht- und Flickentücher. Organische Werkstoffe verbindet sie mit gefundenen oder konstruierten Elementen zu intuitiven Arrangements und geometrischen Formationen. Sie war Mitbegründerin der FLUXUS-Bewegung. Konzerte mit experimenteller Musik, Ausstellungen und Performances wurden in ihrem Kölner Atelier veranstaltet – bald ein Treffpunkt für Künstler wie Nam June Paik, John Cage, Merce Cunningham und Günther Uecker.

 

English

The catalogue shows select works by Mary Bauermeister (*1934) from 1958 to the present. In the interim, she has come to be regarded as one of the central German postwar artists. By the beginning of the 1960s at the latest, the co-founder of the FLUXUS movement established herself as an international artist with her move to New York and through purchases of her works by renowned museums.

Among her works are large-scale installations, such as Howevercall (1964), her signature stone swirls as well as backlit cloths and patchwork tableaux in the tradition of the Arte Povera movement. Concerts with experimental music, exhibitions and performances were organized in her Cologne studio, which soon became a meeting place for artists, such as Nam June Paik, John Cage and Günther Uecker.