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384 Seiten mit 42 farbigen und 81 schwarzweißen Abbildungen, ISBN: 978-3-422-06869-8 51,00 € [D] | 52,50 € [A] | 86,00 SFR [CH] |
Max Tillmann
Ein Frankreichbündnis der Kunst
Kurfürst Max Emanuel von Bayern als Auftraggeber und Sammler
Passagen – Passages
Band 25
Herausgegeben von Andreas Beyer; begründet von Thomas W. Gaehtgens
Deutsches Forum für Kunstgeschichte - Centre allemand d’Histoire de l’Art,
Sofort lieferbar. Erschienen November 2009
An illustrated publication about art and art-collecting policies at the court of Max Emanuel and his links to the Bourbon court and Paris, with a particular focus on the Boulle and lacquer furniture, Asian china, paintings, clocks and other precious items he acquired there.
Das Buch behandelt die Kunstankäufe Max Emanuels, die er als Statthalter in den Spanischen Niederlanden (1692–1701 und 1704–08) und während seines Exils in Frankreich (1708–15) tätigte. Herkunft und Materialcharakter dieser Erwerbungen sowie ihr zeremonieller oder privater Gebrauch belegen die kulturelle Ausstaffierung des Max-Emanuel-Hofes nach französischem Maßstab.
»Mir wäre sehr genehm, den guten Geschmack Frankreichs zu erleben«, schrieb Kurfürst Max Emanuel von Bayern über die 20 Regierungsjahre, die er im westlichen Ausland verbrachte. Max Tillmann widmet sich in diesem Buch den Kunstankäufen, die der Kurfürst in jener Zeit als Statthalter in den Spanischen Niederlanden (1692–1701 und 1704–08) und während seines Exils in Frankreich (1708–15) tätigte. Im Blickfeld stehen die Beziehungen Max Emanuels zum französischen Hof und zur Pariser Handelsmetropole sowie die dort erworbenen Boulle- und Lackmöbel, die ostasiatischen Porzellane, Gemälde von berühmten Künstlern, Uhren und Preziosen. Max Emanuel wünschte sich seinen Hof ganz dem Geist der französischen Mode verpflichtet; die Herkunft aus Paris und die dort geschätzten wertvollen Materialien seiner Erwerbungen bezeugen dies ebenso wie ihr zeremonieller und privater Gebrauch. Umfangreiche Quellenbestände werden zum ersten Mal ausgewertet und in Verbindung zum Leben des fürstlichen Protagonisten in seinen Residenzen in Brüssel, Compiègne und Saint-Cloud untersucht.
Max Tillmann: Vita »
geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn, am University College London und am Courtauld Institute in London. Promotion 2005 mit vorliegender Arbeit an der FU Berlin. 2005–08 arbeitete er als wissenschaftlicher Volontär in der Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung in München. Zurzeit Bearbeitung der Katalogbeiträge zur Chinamode unter den bayerischen Herrschern Max Emanuel und Karl Albrecht für die Ausstellung »400 Jahre China und Bayern« im Bayerischen Nationalmuseum München 2009.