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Titelcover Henry+Moore.+Werk+%96+Theorie+%96+Wirkung

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Mit einem Vorwort von Tony Cragg
472 Seiten mit 218 farbigen und 279 schwarzweißen Abbildungen,
24 x 30 cm, Leinen mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-422-06717-2

68,00 € [D] |  0,00  € [A] |  96,90 SFR [CH]

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Christa Lichtenstern

Henry Moore. Werk – Theorie – Wirkung

In Kooperation mit der Royal Academy of Arts, London

Sofort lieferbar. Erschienen im August 2008

Zitat AnfangEin wirklich monumentales, dabei gut lesbares und excellent bebildertes Standardwerk. [Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung]  Zitat Ende

The monumental bronze, stone and wood sculptures by Henry Moore (1898–1986) set radically new standards in art. His powerful figures communicate with their surrounding nature, buildings or parks, capturing the attention of their viewers.

Mit seinen monumentalen Bronzen, Stein- und Holzskulpturen hat Henry Moore (1898–1986) neue Maßstäbe gesetzt. Seine kraftvollen Figuren treten stets in einen Dialog mit der umgebenden Natur, Gebäuden oder Platzanlagen und ziehen den Betrachter in ihren Bann.

Henry Moore (1898 –1986) setzte für die Skulptur des 20. Jahrhunderts neue Maßstäbe. Dieses Buch führt in seine Werkstatt und in sein bildnerisches Denken ein und zeichnet die für einen Bildhauer ungewöhnliche weltweite Wirkungsgeschichte nach.
Moore war kein Mann des Elfenbeinturms. Seine während der Bombardierung Londons in U-Bahn-Schächten konzipierten Shelter Drawings haben in der Nachkriegszeit die westlichen Humanismus-Vorstellungen mitbestimmt. Vor der UNESCO trat er für einen evolutionären Kunst-Begriff ein.
Sein ins Phantastische erweitertes Menschenbild verschmolz mit einer neuen Naturästhetik. Die Autorin rekonstruiert Moores bislang noch nirgends systematisch erschlossenen bildhauerischen Leitgedanken und gelangt dabei zu hoch aktuellen und bisher wenig bedachten Prinzipien seines Werkes. Dabei dient die Ideengeschichte des »organic whole« (Moore) als ein erstaunlich effizienter Generalschlüssel zu seiner Kunst, deren globale Wirkung hier erstmals fundiert nachgewiesen wird.
Immer waren es zuerst die Künstler, die Moores organische Formensprache studierten und weiterführten. Wie differenziert und zugleich interkulturell vernetzt seine Rezeptionsgeschichte z.B. in West- und Ostdeutschland, England, Nordamerika, Japan, Russland und Polen verlief, wird hier aufgezeigt.
Christa Lichtenstern gilt als eine der international führenden Moore-Experten. Ihre langjährigen Forschungen wurden wesentlich durch die Gespräche gefördert, die sie mit dem Künstler geführt hat.

Prof. Dr. Christa Lichtenstern:  Vita »

geboren in Berlin, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Germanistik. Ordinaria am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Im Beirat der Hessischen Kulturstiftung und der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind die Kunst des 18., 19. und 20. Jahrhunderts, speziell Kunsttheorie, Malerei und neuere Skulpturgeschichte. Ihr besonderes Interesse gilt den Verbindungen zwischen Kunst und Dichtung, Philosophie und Musik.

Zitat AnfangSo hat man hier den Glücksfall einer klassischen Monographie ohne hagiographische Verklärung in Händen, die ebenso kritisch wie kenntnisreich allen Anregungen und Bezügen auf die Kunstgeschichte folgend ein zentrales künstlerisches Werk des letzten Jahrhunderts erfahrbar macht. [Andreas Strobl, Süddeutsche Zeitung]

Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für jeden, der an den Grundlagen der modernen Skulptur interessiert ist. [sculpture network newsletter]
  Zitat Ende

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