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Titelcover Das+Auge+des+Dritten+Reiches

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2. Auflage. 256 Seiten mit 172 farbigen und 123 Duoton-Abbildungen,
24 x 30 cm, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-422-06618-2

39,90 € [D] |  41,10  € [A] |  56,90 SFR [CH]

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Das Auge des Dritten Reiches

Hitlers Kameramann und Fotograf Walter Frentz

Hrsg.  Hans Georg Hiller von Gaertringen
Sofort lieferbar. Erschienen September 2006

Zitat AnfangEndlich wird das Werk des Bildpropagandisten Walter Frentz ins rechte Licht gerückt! (Die Zeit)  Zitat Ende

The camera man and photographer Walter Frentz lived and worked close to Hitler from 1940 to 1945. He produced a great number of colour photographs, some of which are published here for the first time. They provide an impressive insight into the appallingly banal atmosphere in Hitler’s headquarters. Renowned historians, film researchers and photo historians present a critical view on an unknown Third Reich propagandist, placing him within the greater context of a criminal regime.

Walter Frentz arbeitete von 1940–45 im unmittelbaren Umfeld Hitlers. Dort schuf er zahllose Farbfotos, die hier zum Großteil erstmals veröffentlicht werden. Sie vermitteln eindrucksvoll die erschreckend banale Atmosphäre in Hitlers Hauptquartieren. Namhafte Historiker, Filmwissenschaftler und Fotohistoriker betrachten kritisch einen unbekannten Propagandisten des Dritten Reiches und ordnen sein Schaffen in den Kontext eines verbrecherischen Regimes ein.

Walter Frentz (1907–2004) begann seine Karriere als Kameramann und Fotograf in den zwanziger Jahren mit Kajakfilmen und Fotografien im Stil des Neuen Sehens. Seit 1933 arbeitete er durch Vermittlung Albert Speers als Kameramann für Leni Riefenstahl und schuf einige der bekanntesten Szenen in »Triumph des Willens« und »Olympia«. 1940 wurde er ständiger Kameramann in Hitlers Hauptquartieren. In dieser Funktion filmte er nicht nur alle offiziellen Ereignisse, sondern fotografierte auch unablässig in Farbe. Neben seiner Arbeit im Hauptquartier dokumentierte er 1942– 1944 den Bau des Atlantikwalls und Rüstungsprojekte wie die V2-Raketen und die zu ihrer Herstellung erzwungene mörderische Sklavenarbeit im KZ Dora-Mittelbau. Im Frühjahr 1945 schuf er schließlich ganze Bildserien zerstörter deutscher Städte. Das Buch klärt die Entstehungsumstände der Bilder, fragt nach ihren propagandistischen Aspekten und verfolgt die Karriere von Walter Frentz, die er als Kulturfilmer nach 1945 unbehelligt fortsetzen konnte.

Das Buch wurde in die Short List des »Willy Haas-Preises 2007« aufgenommen und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Zitat AnfangEin beeindruckender Bildband. (jetzt-Magazin, Süddeutsche Zeitung)

Dieser großformatige Band brilliert durchweg mit einer gründlichen Recherche, einem klaren Konzept, einer guten Lesbarkeit und einer hervorragenden Ausstattung. (...) Ein Meisterstück fachlich versierter und spannend lesbarer Auseinandersetzung mit dem faschistischen Regime. (Wochenkurier)
  Zitat Ende

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