Neuerscheinungen

134 Seiten mit 5 Klapptafeln und 89 farbigen Abbildungen, 21 x 27 cm, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-422-07372-2
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Bayerisches Nationalmuseum und der DG Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e. V. (Hrsg.)

Überleben. Christoph Brech

Installationen im Dialog mit dem Mittelalter

Katalog zur Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum und in der Galerie der DG Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst e. V. in München vom 12. Mai bis 10. Juli 2016

Mit Beiträgen von Raphael Beuing, Benita Meißner, Julia Thoma und Matthias Weniger

Der Münchner Künstler Christoph Brech (*1964), der in vielen internationalen Sammlungen vertreten ist, wurde vor allem mit Foto- und Videoarbeiten, Rauminstallationen und Arbeiten im öffentlichen Raum bekannt. Für dieses aktuelle Projekt inszeniert er in der Sammlung mittelalterlicher Kunst des Bayerischen Nationalmuseums 21 Video-, Sound- und Rauminstallationen. Er greift ikonographische Themen auf, setzt sie bildlich um oder interpretiert sie neu. Die Arbeiten stellen formal und inhaltlich interessante, unerwartete Bezüge her, die sich oft erst auf den zweiten Blick erschließen. Räume und Objekte werden überraschend inszeniert, einzelne Museumsstücke verfremdet, durch besondere  Beleuchtung oder veränderte Stellung hervorgehoben, andere mit Klanginstallationen zum Leben erweckt.

Das gemeinsame Ausstellungsprojekt des Bayerischen Nationalmuseums und der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst in München eröffnet völlig neue Sichtweisen auf das Bayerische Nationalmuseum. Zur gleichen Zeit wird in der Galerie der DG ein Zyklus von Fotografien gezeigt, die Brech 2015 und 2016 im Bayerischen Nationalmuseum aufgenommen hat. Zudem sind zwei Leihgaben des Museums zentrale Bestandteile zweier von dem Künstler in den Galerieräumen neu konzipierter Installationen.

English

The Munich artist Christoph Brech (*1964), who is represented in many international collections, primarily became known through his photographic and video works, installations and works in public spaces. For this current project, he produced 21 video, sound and spatial installations in the collection of medieval art at the Bavarian National Museum. He takes up iconographic subjects and visually converts or reinterprets them. The works produce interesting, unexpected formal and contextual relationships, which often only reveal themselves when looked at a second time. Spaces and objects are surprisingly staged, individual museum pieces decontextualized, emphasized through special lighting or changed positions, while others are brought to life through sound installations.
The joint exhibition project of the Bavarian National Museum and the Deutsche Gesellschaft für Christliche Kunst e. V. in Munich opens completely new vistas onto the Bavarian National Museum. At the same time, a cycle of photographs that Brech took at the Bavarian National Museum in 2015 and 2016 will be shown at the DG gallery. Moreover, two loans from the museum are central components of two installations that the artist has reconceived for the gallery space.