Biographien
Gustav René Hocke, Detlef Haberland (Hg.)
Im Schatten des Leviathan
Lebenserinnerungen 1908–1984
- Beschreibung -
Gustav René Hocke (1908–1985) hat fast bis zu seinem Tod an den hier erstmals vollständig veröffentlichten Memoiren geschrieben. In ihnen schildert er sein bewegtes Leben zwischen Politik und Kunst, zwischen Belgien, Köln und Italien.
Dier hier erstmals veröffentlichten Memoiren Gustav René Hockes (1908–1985) entstanden während rund 20 Jahren neben dem journalistischen Beruf und einem umfangreichen wissenschaftlichen wie auch essayistischen Werk und reichen bis fast zu Hockes Tod. In ihnen zeichnet er nicht nur seinen bewegten Lebensweg nach, sondern gibt aus persönlicher, kenntnisreicher Sicht Einblicke »hinter die Kulissen« von Politik und Gesellschaft seiner Zeit im Schatten der Macht. Ein wesentlicher Teil des 20. Jahrhunderts wird durch ihn als kritischen Beobachter wieder lebendig. Hocke war stets an den Brennpunkten des politischen und künstlerischen Geschehens präsent. Immer wieder begegnete er bedeutenden Menschen: So etwa Konrad Adenauer, Ingeborg Bachmann, James Joyce, Thomas Mann, Aurel Milloss, Kurt Neven DuMont sowie Johannes XXIII. und Paul VI. neben zahlreichen Politikern, Diplomaten und kirchlichen Würdenträgern. Trotz seiner Zeitkritik ist Hocke nie zynisch, sondern bleibt zeitlebens Moralist und gläubiger Christ in der Nachfolge Pascals. Zahlreiche Zitate, literarische Anspielungen und Personen werden in einem Stellenkommentar erläutert. Eine Werkbibliographie gibt einen Überblick über Hockes Werk; ein Personenregister erschließt den Band.
880 Seiten;
14,5 x 21,5 cm, Hardcover;
ISBN: 978-3-422-06428-7
Preis (inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten): 68,00 € (D)
In unseren AGB und Verbraucherinfos finden Sie alle wichtigen Vertragsinformationen, u.a. zum Vertragsschluss sowie zu den Liefer-, und Zahlungsbedingungen.
